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Isone bis Ponte Capriasca

Freitag, 17. 10. 2008

Der Abschied von Mitko Pandev und seinem Albergo fällt uns schwer. Aber wenn wir einen Tag länger seine kulinarischen Höhenflüge geniessen würden, müssten wir auch den Heimweg ab Ponte Tresa zu Fuss antreten. Beim gestrigen Znacht verwöhnte er uns mit sensationellem Filet auf dem heissen Stein. Zum Frühstück tischte er neben Konfi und Honig auch eine reichhaltige Fleisch-/Käseplatte, vier Spiegeleier und zur Krönung zwei Frischkäse, gewürzt mit Olivenöl, Balsamico, Salz und Pfeffer auf. Unterkunft und Verpflegung im Camoghè sind nur zu empfehlen!

So gestärkt steigen wir durch verträumte Weiler auf zum Pass Gola di Lago, immer mit Aussicht auf den Tamaro und seiner grossartigen Kirche von Mario Botta. Erst bedeckt unseren Weg ein dichter Teppich von raschelndem Buchenlaub, später sind es gelbe Birkenblätter.

Bald sehen wir in der Ferne zum ersten Mal den Lago di Lugano. Beim Abstieg nach Ponte Capriasca kullern uns wieder unzählige Kastanienigel um die Füsse. In der Dorfkirche ist das "Abendmahl" von Cesare da Sesto, einem Schüler von Leonardo da Vinci, zu bewundern.

In Ponte Capriasca dürfen wir bei Rosy und Hampi logieren. In ihrer Küche duftet es verlockend nach Bruschette, Risotto und Ossobuco..... 

                                       

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Ponte Capriasca bis Ponte Tresa

Samstag, 18. 10. 2008

Etwas wehmütig machen wir uns auf bei bedecktem Himmel auf unsere letzte Tagesetappe. Von Manno bis Ponte Tresa heisst der alte Handelsweg, auf dem wir wandern, "Strada Regina". Er verläuft ein gutes Stück lang hoch oben über den Rebbergen. Die Aussicht auf den Luganersee wäre bei schönem Wetter grandios.

Im pittoresken Weindorf Vernate schlemmen wir Vermicelles - wir sind ja schliesslich tagelang über Edelkastanien gegangen. Auf einem aufwändig gepflästerten Strässchen geht's runter bis Magliasina. Wieder auf der Höhe liegt Pura, in dem die vielen stolzen Herrschaftshäuser mit grossen Portalen auffallen.

Auf den letzten Kilometern schweifen unsere Gedanken zurück zu den vielen Eindrücken der vergangenen 14 Tage. Beim Wandern werden die Sinne so viel mehr geschärft für grosse und kleine Wunder der Natur als beim Velo- oder Autofahren.

In Ponte Tresa haben wir das Ziel der Hochzeitswanderung erreicht, aber unser gemeinsamer Weg geht weiter. Wir freuen uns sehr darauf.

Schön, dass ihr uns auf unserer Wanderung von Basel nach Ponte Tresa gedanklich begleitet habt. Herzlich bedanken wir uns bei Raphael, der unseren heutigen letzten Tagesbericht, wie auch alle früheren, immer prompt ins Internet gestellt hat. 

                                       

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